Stiftung Elisabeth Mierendorff

- Hilfe für Tiere in Not -

Eutin



Der Mensch  
- als intensiver Lebensraumkonkurrent - 
verbraucht natürliche Ressourcen
und vertreibt oder gefährdet 
weltweit Mitgeschöpfe. 

Dem wollen wir entgegentreten.



Bitte unterstützen Sie uns hierbei:


Spendenkonto

DE44 2135 2240 0000 0715 30
(BIC: NOLADE21HOL)

Sind Tiere in Not?

Notrufnummer für Ostholstein 

04521 - 2416   oder   0171-35 42 950

Günter Kurz



Seit 2017 wurden dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume 11 tote Rotmilane aus dem Bereich östlich sowie südöstlich  von Neumünster gemeldet, von denen 9 nachweislich an verbotenem Insektengift verendeten.
Die Stiftung Elisabeth Mierendorff hat eine Belohnung in Höhe von 500 € für Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung des Sachverhaltes führen.
Damit beträgt die Gesamtbelohnung nunmehr 6.000 €.

Hinweise zur Aufklärung dieser Fälle, nehmen die Polizei Bad Segeberg unter Tel.  04551 / 884-0 oder die 

Polizei Kiel unter Tel. 0431 / 160-1503 entgegen.


Foto: LLUR

Wenn das jeder machen würde?

Dem menschlichen Auge erscheint er angenehm, grün und natürlich: der Rasen. 
In Deutschland bedeckt er  rund 1,8 Mio. Hektar. Dies könnte durchaus nützlich sein, denn Rasen kann Kohlenstoff binden. 
Allerdings übertreffen die schädigenden Auswirkungen der Rasenbearbeitung die Photosyntheseleistung der Rasenpflanzen um das Vierfache, hinzu kommt, dass beim Abbau des Rasendüngers aggressives Treibhausgas entsteht.
Rasenflächen stellen sich letztlich als ökologische Wüsten dar, die ausgesprochen artenarm sind. Der hohe Wasserverbrauch zu ihrem Erhalt tut ein Übriges, um zum Umdenken anzuregen. 

In Kooperation der 'Stiftung Elisabeth Mierendorff', die zertifiziertes, standortangepasstes Saatgut beschaffte, des 'Club de olen Treckers e.V.', der die Flächenbearbeitung durchführte, der 'Kreisjägerschaft Eutin e.V.', die die Planungsarbeiten vornahm und des 'Schießsportzentrum Kasseedorf e.V.', das eine 0,3 ha-Fläche zur Verfügung stellte,  wurde im Frühjahr 2021 Rasen zugunsten einer Blühfläche umgestaltet. 
Wenn das jeder machen würde: Kaum auszudenken!

Über die Flächenentwicklung wird weiter berichtet...

Die Arbeit der Stiftung


konzentriert sich bisher im Wesentlichen auf die Pflege und Genesung von Vögeln aller Art. 
Die dafür auf einem Gelände in Kasseedorf errichteten Volieren bieten beste Voraussetzungen.
 Das heißt aber nicht, dass es für andere Tierarten keine Unterstützung gibt: 
Die »Stiftung Elisabeth Mierendorff - Hilfe für Tiere in Not -« bietet ihre Hilfe in Ostholstein für alle in Not geratenen Tiere an. 
Wenn direkt durch sachkundige Personen nicht geholfen werden kann, übernehmen wir die Weiterleitung an versierte Fachleute. Selbstverständlich sehen wir es entsprechend unserer Satzung als unsere Verpflichtung an, allen verletzten Tieren zu helfen. Mit der Betreuung verletzter Nacht- und Taggreife haben wir unsere Arbeit erfolgreich gestartet - auf diesem Wege werden wir die Arbeit auch fortsetzen.



Literaturempfehlung

Findeltiere: aufziehen und auswildern

von Florian Brandes

Taschenbuch – Verlag Eugen Ulmer  (2009)

  • ISBN-10: 9783800154562


Der Praxisratgeber zur Aufzucht elternloser Wildtiere.
Detailliert wird dargestellt, wie die unterschiedlichsten einheimischen Tiere in Pflege aufgezogen und wieder in die Natur entlassen werden können

 - und welche Tiere in Ruhe gelassen werden sollten.

Pressemeldungen

über die Arbeit der Stiftung erscheinen regelmäßig in der regionalen Presse.
Auch über die Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung durch Spenden vor dem Hintergrund der aktuellen Zinspolitik wird berichtet:

Wildunfälle

sind unverzüglich dem zuständigen Jagdausübungsberechtigten zu berichten. Dies geschieht am einfachsten über eine Meldung an die Polizei. Ist verletztes Wild geflüchtet, muss es durch Spezialisten nachgesucht werden. 

Falknerei als Tradition

wurde am 16. November 2010 von der UNESCO offiziell in die repräsentative Liste des 'Immateriellen Kulturerbes der Menschheit' aufgenommen.
Die Falknerverbände leisten aktiven Greifvogelschutz.

Elisabeth Mierendorff

verfügte testamentarisch, große Teile ihres Nachlasses dem Bereich des Tierschutzes zur Verfügung zu stellen. Um ihren letzten Willen zu realisieren, wurde die ihren Namen tragende gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts 2002 gegründet. 

Zum Kuckuck mit dem "Sperber"


Ein Notruf erreicht die Stiftung:

Ein "Sperber" ist gegen eine Fensterscheibe geflogen und bewusstlos liegengeblieben.

Eine eingehende Untersuchung durch Günter Kurz ergibt:
Der "Sperber" ist ein Kuckuck und hat sich nichts gebrochen.

Also: "Zum Kuckuck mit ihm" -  ab in die Freiheit!

Kranichrettung

Spaziergänger erblickten einen Kranich kopfüber in einer Astgabel in lebensbedrohlicher Lage hängend. Nach Erstversorgung durch einen Eutiner Tierarzt und gut überstandener erster Nacht übernahm die Stiftung den Vogel in ihre Auswilderungsvoliere in Kasseedorf, wo er genesen und wieder in die Freiheit entlassen werden konnte.

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Deutschland

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Stiftung Elisabeth Mierendorff - Hilfe für Tiere in Not -
Gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts, Steuernummer 2229674463
Oldenburger Landstraße 20, 23701 Eutin